Dugopolje

Dugopolje befindet sich in der Mitte Dalmatiens, nur zehn Kilometer entfernt von Salone, unmittelbar im Hinterland der ersten Bergketten.
Dugopolje und seine Umgebung ist ein typisches Beispiel karstiger Landschaft und nur ein Segment des geologischen Gesamtebildes der äußeren Dinariden. Am Rande von Dugopolje dehnt sich das Bergmasiv Mosor mit seinem speziellen geologischen Erscheinungsbild aus.
Die Gemeinde Dugopolje ist ein extrem karstiges Gebiet und befindet sich auf der nördlichen Seite des Mosors, welche es von der Küstenseite teilt. Das größte Feld, liegt am Fuße unterhalb am Gefälle des Mosors, dieses Feld trägt den Namen langes Feld nach welchem die Gemeinde und die Stadt Dugopolje (=langes Feld) den Namen bekommen hat.
Die Industriezone „Podi“ und „Krč“ – Dugopolje sind 12 km von Split entfernt.; 14 km von Sinj und unmittelbar von der Autobahn Zagreb-Split gibt diesen Industriezonen noch mehr Wert. Der Knoten Dugopolje ist der größte Knotenpunkt in Südkroatien.

Aus diesen Industriezonen gib es schnelle Verkehrsverbindungen nach Sinj, Imotski, Bosnien u. Herzegowina u. in Zukunft die Autobahn nach Dubrovnik.
Auf ca. 1.000.000 m² Baufläche wurde eine Zone für verschiedene Vorhaben erschlossen von denen ca 550.000 m² für die Entwicklung der Klein- u. Mittelunternehmer, ca. 60.000 m² für Sport und Rekreation (Fußballplatz, 9 Tennisplätze, Sporthallen usw.) und 110.000 m² für individuelle Wohngebäude.
Die übrigen Flächen sind Straßen mit Gehwegen, Grünflächen, Parkplätze für Privatfahrzeuge, Parkplätze für LKW, Schutzflächen usw., ca. 280.000 m²
Höhle Vranjača
In der Nähe von Dugopolje befindet sich die Höhle Vranjača gelegen am Fuße des mittleren Teiles vom Berg Mosor an seiner nördlichen Seite. Zur Höhle kann man von Split aus über die asphaltierte Straße über Dugopolje bis zum Dorf Kotlenice zum Gehöft Punde (25 km) und dann noch 300 m auf einem Schotterweg zum Eingang der Höhle kommen.
Der Eingangsbereich, das sogenannte Atrium, den Einheimischen seit Ewigkeiten bekannt und der andere Teil, welchen der Grundstückseigentümer Stipe Punda entdeckte als er sich durch einen engen Durchgang zwängte um eine verletzte Taube zu retten entdeckte. Die Höhle Vranjača wurde am 5.12.1929 feierlich für den Turismus eröffnet.
In seinem Bericht „Höhlenfunde in Mitteldalmatien“ (Kroatische Bergsteiger, 10/11,1935) erwähnt der bekannte Forscher Girometta: „Zwischen so vielen Grotten u. Höhlen die ich in Mitteldalmatien erforschte, habe ich in nicht einer einzigen so gute Wohnbedingungen für die Zeit der Höhlenmenschen wie in Vranjač. Die Öffnung ist gegen Mittag gerichtet und es sie hat einen geräumigen und relativ trockenen unterirdischen Hohlraum mit viel Licht und einer konstanten Temperatur von 16ºC, geschützt von kaltem Wind, Nähe von Wasser, Wald und Bergen, in welchem sie sicher lebten. Es gab Höhlenbären und verschiedene Arten von postdiluviale Tiere und die Menschen litten dadurch keine Hungersnot. 
Nach dem II. Weltkrieg besuchten hauptsächlich Bergsteiger und kleinere Gruppen von Ausflügler Vranjača bis 1970. Da wurde dann die Höhle wieder erneut elektrifiziert und die Fürsorge der Höhle übernimmt das Forstamt (heute Kroatische Wälder) voran mit seiner Vertrauensperson und langjährigem Führer für Höhlen Mirko Punda, der nun bereits etwas älter ist und erfolgreich von seinen Söhnen vertreten wird. Nach dem Umweltgesetz ist die Höhle Vranjača seit 1963 als geomorfologisches Naturdenkmal geschützt.
Der Reichtum tropfsteinhaltigen Schmuckes ist bestimmt ein Grund warum die Höhle als eine der Schönsten turistischen Einrichtungen in Dalmatien zählt. Die Gestaltung der Umgebung mit Steinen, Holzbänken und Tischen, Kieferwäldern, eine reine Natur und das Besichtigen der atraktiven Vranjača, sind ein Grund zum Besuch für Ausflügler und Freunde der Natur in dieser anschaulichen Gegend.
Fußballstadion in Dugopolju

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