Stadt Split

Split ist die größte Stad in Dalmatien und die zweitgrößte Stadt in Kroatien. Sie ist der Verwaltungsmittelpunkt des Kreises Split-Dalmatien. Auch ist Split die Hauptstadt für Urbanistik, Kultur und Verkehr in Dalmatien von wo aus alle Wege sei es über Land oder Meer zu zahlreichen Urlaubsorten Dalmatiens führt. Aber auch Split selbst wird sehr oft von Turisten besucht. Split liegt als Halbinsel gebettet an der Küste des Jadrans in Mitteldalmatien. Rückseits umzingeln Split von Norden her der Berg Mosor, von nordwest der Berg Kozjak, von Osten der Berg Perun und im ältesten Stadkern befindet sich der Berg Marjan. Um die Halbinsel Split befinden sich Inseln wie Brač, Hvar, Šolta und Čiovo.
Split besteht seit 1700 Jahren und hat viele archeologische, geschichtliche und kulturelle Denkmäler. Einen besonderen Platz nimmt der Dioklecianpalast – ein Teil des UNECSO Weltkulturerbes ein. Sie hat viele Atraktiviäten und die Wärme einer modernen mediteranen Stadt. Sie verfügt über viele Restaurants und Weinkeller in welchen Sie mit hausgemachten Spezialitäten verwöhnt werden. Es gibt auch viele Strände und Bademöglichkeiten in der Stadt und der näheren Umgebung. Besonders ist Bačvice, der Sandstrand, fast im Zentrum der Stadt populär. Reichhaltig ist auch das kulturelle und vergnügliche Leben, besonders im Sommer, wenn Split mit seinen Läden, Höfen und anderen Plätzen sich in eine große Bühne unter freiem Himmel verwandelt. Inmitten der Saison wird das traditionelle Sommer-Splitfestival abgehalten. Da werden dann Dramen, Opern und Konzerte veranstaltet.

Der Stadthafen von Split dient ausschließlich für den Personen- u. Fährverkehr. Abschließend gesagt: Split bietet einfach alles, was eine große Stadt bieten kann, jedoch hat sie ihre Seele und das Wesentliche dadurch nicht verloren, zum Unterschied vieler turistischen Destinationen. Falls Sie Split besuchen, erinnern Sie sich an die Stadt als geschichtliche, kulturelle und traditionelle, aber auch als Stadt zum Vergnügen und für das Nachtleben.
Obwohl die Entstehung der Stadt Split mit der Erbauung des Dioklecianpalastes aus dem Römerreich (295-305) in Verbindung gebracht wird, beweisen archeologische Funde, auch die, welche nach dem Jahr 2000 ausgegraben wurden (Sakralobjekte, Amphytheater, Hafen an der nördlichen Seite des Marjans), daß dieses Gebiet im altrömischen Reich bereits vor Dioklecian bevölkert war. Möglich ist, daß hier eine griechische Kolonie war, von wo der erste Name von Split herkommen könnte – nämlich Asphalatos und wegen der guten geographischen Lage gab es hier eine ilirische Siedlung (Dalmati).
Dioklecianpalast

Der Dioklecianpalast ist der größte und besterhaltenste spätantikste Palast der Welt. Die immer junge mediterane Stadt lebt mit seinem urbanischen Rhytmus innerhalb des Dioklecianpalastes bereits seit 1700 Jahren. Von da an bis heute dauert das Millennium unter der Schirmherrschaft der UNESCO und ist in das Weltregister des Kulturerbes eingetragen. Er beschreibt Geschichte und Gegenwart der einzigartigen Metropole des kroatischen Südens und Dalmatiens.
Der schwer kranke römische Kaiser Dioklecian (regierte von 284 bis 305), großer Reformator des römischen Kaiserreichs, entschied sich im Jahre 305 aus der Politik zurückzuziehen.
Der Kaiser befiel den Beginn der Arbeiten des Palastes in der Nähe seiner Geburtsstadt Salone. Er entschloß sich für den Standort des Baus Spalatum. Der Baubeginn war im Jahre 293. Der Palast wurde als massive Struktur gearbeitet, mehr als römische Militärburg. Die südliche Seite lehnt sich ans Meer und hat Mauern mit eine Länge von 170 bis 200 m und ist zwischen 15 bis 20 m hoch und breitet sich über eine Fläche von 38.000 m² aus.
Die Versorgung mit Wasser war üppig, dank des Wassers aus dem Fluss Jadro über den Viadukt.
Der reiche Palast und die Umgebung war damals bewohnt mit einer Population von 8.000 bis 10.000 Menschen, welche Platz für Park und Rekreation verlangten, daher gründete Dioklecian solche Räumlichkeiten auf dem Berg Marjan. Der Bau des Palastes wurde im Jahre 305 beendet, gerade rechtzeitig als der Eigentümer sich freiwillig aus der Politik zurückzog.
|